Steuerungsbau Hanswille GmbH
Biomasseverbrennungsanlage in Containerbauweise mit Kamin vor blauem Himmel

Biomasseverbrennung | Nahwärme

Aus Reststoffwird Energie.

Der SH-Ofen verwertet biogene Reststoffe dort, wo sie anfallen – Vielstoff-Feuerung mit Trocknung, Steuerung und Fernwartung aus einer Hand.

So funktioniert es

Die Anlage

Der SH-Ofen: eine Wärmezentrale, die auf den Hof passt.

Trocknung, Feuerung und Steuerung stehen als geschlossene Einheit auf befestigter Fläche direkt am Betrieb – containerbasiert, werkseitig vormontiert und nach Bedarf ausgelegt. Verarbeitet wird, was im Betrieb und in der Region ohnehin anfällt. Heraus kommt Wärme für Ställe, Gebäude, Prozesse oder ein Nahwärmenetz.

Gesamtansicht der Anlage auf einem landwirtschaftlichen Betrieb
Die komplette Anlage vor OrtFeuerungscontainer, Kamin und Trocknung als geschlossene Einheit – aufgestellt, angeschlossen, betriebsbereit.

Brennstoffflexibel

Nicht auf Pellets oder Hackschnitzel festgelegt. Verschiedene biogene Brennstoffe und aufbereitete Reststoffe lassen sich projektbezogen einsetzen und kombinieren.

Wertschöpfung statt Entsorgung

Stoffströme, für deren Entsorgung heute gezahlt wird, werden zum Brennstoff – aus einem Kostenposten wird Energie.

Regional statt fossil

Reststoffe werden dort verwertet, wo sie anfallen. Das ersetzt fossile Energie und spart die Wege zur externen Entsorgung.

BImSchG-genehmigungsfähig

Baurechtlich und immissionsrechtlich genehmigungsfähig.

Vollautomatisch

Der Betrieb läuft automatisch, unterstützt durch Fernwartung aus unserem Haus – Steuerung und Anlagenbau kommen vom selben Hersteller.

Modular ausgelegt

Die Anlage wird nach benötigter Leistung, Brennstoffstrom und Anwendungsfall ausgelegt und ist erweiterbar. Je nach Vorhaben können Fördermöglichkeiten bestehen.

Anlage von der Rückseite mit glänzendem Edelstahl-Trockner
Die Anlage von der RückseiteFeuerungscontainer mit aufgesetzter Abgasführung, davor der Trockner aus Edelstahl; rechts schließt die Biogasanlage des Betriebs an.

Der Prozess

Rein kommt Reststoff. Raus kommen Wärme und Mineralien.

Fünf Stufen, ein geschlossener Weg – von der Aufgabe des Reststoffs bis zur Nutzung von Wärme und mineralischer Fraktion.

Aufgabestation mit Trichter vor dem Feuerungscontainer
01 — Reststoffe

Regional verfügbar

Der Brennstoff fällt im Betrieb und seinem Umfeld ohnehin an.

Trocknerstrecke mit seitlichem Antriebsmotor
02 — Aufbereitung (optional)

Trocknung bei Bedarf

Feuchtes Material wird mit eigener Abwärme vorgetrocknet.

Containerfront mit Kamin, Steigleiter und Aufbauten
03 — SH-Ofen

Hochtemperatur

Hohe Temperatur, lange Verweilzeit, vollständiger Ausbrand.

Rohrleitungen und Steigleitern an der Containerwand
04 — Was entsteht

Wärme, Rauchgas, Mineralien

Die Wärme geht ins Netz, das Rauchgas wird gereinigt.

Anlage im Betrieb auf dem Hofgelände
05 — Nutzung und Kreislauf

Beides bleibt am Standort

Die Wärme ersetzt fossile Energie, die Mineralien bleiben verwertbar.

Technik

Eckdaten und Steuerung.

Rohrleitungen und Steigleitern an der Containerwand
Wärmeauskopplung und ZugangÜber die Anschlüsse an der Containerwand geht die Wärme ins Netz des Betriebs; Leitern und Podeste führen zu den Wartungspunkten auf dem Dach.

Trocknung und Feuerung sind aufeinander abgestimmt und laufen automatisch – von der Beschickung über die Dosierung bis zur Wärmeauskopplung. Steuerung und Fernwartung kommen aus dem eigenen Haus: Schaltanlagenbau ist unser Ursprung.

Schnittdarstellung der Anlage mit Nassgutlager, Trocknung, Feuerung und Trockenbrennstofflager
AnlagenschemaNassgutlager, zweistufige Trocknung, Feuerung und Trockenbrennstofflager – containerbasiert und werkseitig vormontiert.

Trocknung

  • Das Material wird für eine ideale Verarbeitung im Brennofen gleichmäßig vorgetrocknet.
  • Wenig Staub und kaum Geruchsbelästigung durch hohe Temperatur, geringe Luftumwälzung und Luftabsaugung mit Zuführung in den Verbrennungsofen.
  • Der erzeugte Sattdampf kann weiter genutzt werden, etwa im ORC-Prozess oder zur Gebäudeheizung.

Verbrennung

  • Ein breites Spektrum an Einsatzstoffen ist möglich – halmgutartige wie staubförmige. Welcher Stoff geeignet ist, wird projektbezogen geprüft.
  • Emissionsarme Verbrennung durch hohe Temperatur und lange Verweilzeit.
  • Gewinnung von Wärme, etwa zum Heizen von Wohnungen; Aufrüstung zur Stromgewinnung optional.
  • Die Mineralstoffe bleiben in der Asche – ob sie in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden können, entscheidet die Analyse.
  • Die Asche ist hygienisiert und deutlich volumenärmer als das Ausgangsmaterial.
  • Durch Abgabe der Filterstäube werden Schadstoffe dem Kreislauf entnommen.

Ausbaustufen

Was die Anlage zusätzlich kann.

Der Ofen bleibt derselbe – es ändert sich nur, wie viele Nutzen aus derselben Wärme gezogen werden.

Nahwärmenetz

Die Restwärme speist ein Quartiers- oder Betriebsnetz. Aus vermiedenen Kosten wird ein zweiter Nutzen.

Strom über ORC

Stromerzeugung aus der Abwärme im Turbinenprozess – die Anlage wird zur Kraft-Wärme-Kopplung.

Kälte über Adsorption

Aus Wärme wird Kälte für Kühlhäuser, Prozesse oder Gebäude – das hält die Anlage ganzjährig ausgelastet.

Eigenversorgung

Ställe, Wohnhaus und Trocknungsprozesse werden aus der eigenen Anlage versorgt statt aus Gas oder Öl.

Trocknung

Die eigene Abwärme trocknet den Brennstoff – und auf Wunsch weitere Güter am Standort.

Erweiterung im Bestand

Die modulare Bauweise erlaubt es, später aufzustocken, wenn Mengen oder Wärmebedarf wachsen.

Warum jetzt

Wärme, die vor Ort entsteht.

Steigende Energiekosten, strengere Vorgaben und der Wunsch nach Versorgungssicherheit treffen auf eine ausgereifte Technik. Wer Reststoffe ohnehin im Betrieb hat, macht daraus Wärme statt Entsorgungsaufwand – regional erzeugt und unabhängig von fossilen Lieferketten.

Im Bild: die Anlage im Verbund mit der bestehenden Biogasanlage des Betriebs.

Einsatzstoffe

Ein Anlagentyp, viele Brennstoffe.

Die Stärke des SH-Ofens ist die Brennstoffflexibilität. Statt auf einen einzelnen Energieträger festgelegt zu sein, lassen sich regional verfügbare Reststoffe und Nebenprodukte nutzen und miteinander kombinieren.

Holz und holzartige Biomasse

  • naturbelassenes Restholz
  • Hackschnitzel
  • Sägewerksreste, Säge- und Hobelspäne
  • Holzabschnitte
  • Landschaftspflegeholz
  • geeignete Produktionsreste aus der Holzverarbeitung

Landwirtschaftliche Reststoffe

  • Stroh und Maisstroh
  • Getreideausputz und Spelzen
  • Sieb- und Reinigungsfraktionen
  • Ernterückstände
  • Festmist aus Geflügel-, Schweine-, Rinder- und Pferdehaltung
  • sonstige geeignete pflanzliche Reststoffe

Gärreste aus Biogasanlagen

  • aufbereitete Gärreste
  • ausreichend entwässerte bzw. getrocknete Gärreste
  • Mischungen mit trockenen Struktur- und Brennstoffen

Klärschlamm

  • entsprechend aufbereiteter Klärschlamm
  • Mischungen mit geeigneten trockenen biogenen Strukturmaterialien, etwa Stroh

Weitere biogene Reststoffe

  • Reststoffe aus der Lebensmittelproduktion
  • pflanzliche Produktionsrückstände
  • Nebenprodukte der Getreideverarbeitung
  • Reststoffe aus Landwirtschaft und Gartenbau
  • aufbereitete Biomassegemische

Eignung wird geprüft

Ob ein Brennstoff in Frage kommt, klären wir projektbezogen: Zusammensetzung, Feuchte, Heizwert, Aufbereitung, Förderfähigkeit, Emissionen und der genehmigungsrechtliche Rahmen entscheiden.

Einsatzbereiche

Wo sich die Anlage rechnet.

Besonders interessant sind Stoffströme, für deren Entsorgung heute gezahlt wird – und Standorte mit gleichzeitigem Wärmebedarf.

Gartenbau und Gewächshäuser

Kontinuierlicher Wärmebedarf und Interesse an langfristig kalkulierbaren Energiekosten.

Biogasanlagen

Energetische Nutzung aufbereiteter Gärreste und weiterer verfügbarer Biomassen am Standort.

Kläranlagen und Kommunen

Thermische Behandlung geeigneter Klärschlämme und Reststoffe in Verbindung mit lokaler Wärmenutzung.

Landwirtschaft

Nutzung regional vorhandener Ernterückstände und biogener Nebenprodukte, Wärme zurück in Ställe und Wohnhaus.

Industrie und Gewerbe

Prozess- und Heizwärme aus regionalen Brennstoffen statt aus Gas oder Öl.

Nahwärmeprojekte

Dezentrale Wärmeerzeugung für Quartiere, Gewerbestandorte und kommunale Einrichtungen.

Kreislauf

Was übrig bleibt, bleibt im Kreislauf.

Am Ende des Prozesses steht kein Abfall, sondern eine mineralische Fraktion. Die Nährstoffe, die im Reststoff gebunden waren, bleiben darin erhalten – und können dorthin zurück, wo sie hergekommen sind, sofern Analyse und rechtlicher Rahmen es zulassen.

Kreislaufplan in fünf Stufen: regionale Reststoffe, optionale Aufbereitung im SH-Trockner, Verbrennung im SH-Ofen, daraus Wärme, gereinigtes Rauchgas und eine mineralische Fraktion, Nutzung als Wärme, saubere Emissionen und mineralische Ressourcen im regionalen Kreislauf
Vom Reststoff zurück in den KreislaufDie fünf Stufen im Überblick – zum Vergrößern anklicken.

Aus einem Entsorgungsposten werden so zwei Nutzen: Wärme für den Standort und ein Stoffstrom, der nicht verloren geht.

Warum SH

Was den Unterschied macht.

Alles aus einer Hand

Konstruktion, Schaltanlagenbau, Steuerung und Service kommen aus dem eigenen Haus – ein Ansprechpartner von der Auslegung bis zur Wartung.

Steuerungstechnik als Ursprung

Der Anlagenbau ist aus dem Steuerungs- und Schaltanlagenbau gewachsen. Die Automatisierung ist kein Zukaufteil, sondern der Ausgangspunkt.

Auf den Standort ausgelegt

Leistung, Brennstoffstrom, Wärmesenke und Fläche bestimmen die Konfiguration – nicht umgekehrt.

Der Betrieb wird begleitet

Fernwartung, Ersatzteile und planbare Wartungsintervalle: Die Technik bleibt wartbar, weil sie aus dem eigenen Haus kommt.

Referenzen

Gebaut, angeschlossen, in Betrieb.

Ein Blick auf eine ausgeführte Anlage – von der Aufstellung bis zu den Anschlüssen.

Service

Nach der Inbetriebnahme geht es weiter.

Inbetriebnahme

Aufstellung, Anschluss und Einregelung übernehmen wir gemeinsam mit dem Betrieb, inklusive Einweisung des Personals.

Fernwartung

Wir schauen aus der Ferne auf die Anlage, erkennen Abweichungen früh und unterstützen im laufenden Betrieb.

Wartung und Ersatzteile

Verschleißteile, Wartungsintervalle und Reparaturen – planbar und mit bekannter Technik.

Häufige Fragen

Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.

Braucht die Anlage eine Genehmigung?

Ja. Die Anlage ist baurechtlich und immissionsschutzrechtlich genehmigungsfähig; welches Verfahren nötig ist, hängt von Standort und Feuerungswärmeleistung ab. Wir unterstützen bei den Unterlagen.

Was kann im SH-Ofen verbrannt werden?

Holz und holzartige Biomasse, landwirtschaftliche Reststoffe wie Stroh, Spelzen und Festmist, aufbereitete Gärreste, aufbereiteter Klärschlamm und weitere biogene Reststoffe – halmgutartige wie staubförmige. Welcher Stoff in Ihrem Fall geeignet ist, prüfen wir projektbezogen; die Liste finden Sie im Abschnitt Einsatzstoffe.

Wie viel Platz wird gebraucht?

Die Anlage ist in Containerbauweise ausgeführt und steht auf einer befestigten Fläche neben den Betriebsgebäuden. Der genaue Platzbedarf hängt von der Ausführung und der Lagerung des Brennstoffs ab.

Was passiert mit der Asche?

Zurück bleibt mineralreiche, hygienisierte Asche, deutlich volumenärmer als das Ausgangsmaterial. Ob und wie sie verwertet werden darf, hängt vom Ausgangsstoff, der Analyse und dem rechtlichen Rahmen ab – das klären wir für Ihr Vorhaben.

Entsteht Geruch?

Die Trocknung arbeitet mit hoher Temperatur, geringer Luftumwälzung und Absaugung; die Abluft wird in den Verbrennungsofen geführt. Dadurch werden Staub und Geruchsemissionen auf ein Minimum reduziert.

Wie viel Arbeit macht der Betrieb?

Beschickung, Trocknung und Feuerung laufen automatisch. Der Betrieb wird von uns per Fernwartung unterstützt; vor Ort bleiben Kontrollgänge, Ascheentnahme und die üblichen Wartungsarbeiten.

Gibt es Förderung?

Je nach Projekt können Fördermöglichkeiten bestehen. Welche Programme in Frage kommen, hängt vom Vorhaben ab – wir erstellen dazu einen passenden Kostenplan.

Kann ich auch Strom erzeugen?

Optional ist eine Aufrüstung zur Stromgewinnung möglich. Der erzeugte Sattdampf lässt sich außerdem weiter nutzen, etwa im ORC-Prozess oder zur Gebäudeheizung.

Über uns

Seit mehr als drei Jahrzehnten innovative Lösungen.

Wir, die Firma Steuerungsbau Hanswille GmbH, entwickeln seit mehr als drei Jahrzehnten innovative Lösungen für Unternehmen und haben uns dadurch am Markt etabliert. Aus dem Steuerungs- und Schaltanlagenbau ist der Anlagenbau gewachsen – heute kommen Konstruktion, Steuerung und Service aus einer Hand, am Standort Wadersloh in Nordrhein-Westfalen.

Anlage im Betrieb auf dem Hofgelände
Eigene Fertigung, eigene SteuerungVon der Konstruktion bis zur Schaltanlage entsteht die Technik im Haus – und bleibt dadurch wartbar.

Passt das zu Ihrem Betrieb?

Schildern Sie uns kurz, welche Reststoffe bei Ihnen anfallen und wo die Wärme gebraucht wird. Wir melden uns und schauen uns den Fall an.

Anfrage stellen

Zusammenarbeit

Ihr Weg zur eigenen Anlage.

Schritt eins

Standortcheck

Mengengerüst, Trockensubstanz, Wärmesenke und Fläche werden aufgenommen. Ergebnis ist eine belastbare Machbarkeitsaussage.

Schritt zwei

Auslegung und Angebot

Anlagenkonfiguration, Lieferumfang und Investitionsrahmen – mit Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ihren Standort.

Schritt drei

Genehmigung und Planung

Immissionsschutzrechtliches Verfahren, Detailplanung und Einbindung in die vorhandene Infrastruktur.

Schritt vier

Lieferung und Inbetriebnahme

Vormontierte Container, kurze Bauzeit, Einweisung des Personals und Wartungsvertrag.

Für den Standortcheck brauchen wir: Jahresmenge und Trockensubstanz des Reststoffs, die heutigen Entsorgungskosten, vorhandene Wärmesenken und die verfügbare Fläche.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre Anlage.

Füllen Sie das Kontaktformular aus, wenn Sie weitere Informationen wünschen. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Kartenausschnitt mit dem Standort Siemensweg 9 in Wadersloh-Diestedde
Hier finden Sie unsSiemensweg 9 in Wadersloh-Diestedde, im Gewerbegebiet zwischen Kettelerstraße und Münsterstraße, direkt nördlich der B 58.
Anschrift
Steuerungsbau Hanswille GmbH
Siemensweg 9
59329 Wadersloh, Nordrhein-Westfalen
Erreichbarkeit
Mo – Fr, 8:00 – 18:00 Uhr
Sa – So geschlossen
Route planen