Brennstoffflexibel
Nicht auf Pellets oder Hackschnitzel festgelegt. Verschiedene biogene Brennstoffe und aufbereitete Reststoffe lassen sich projektbezogen einsetzen und kombinieren.
Biomasseverbrennung | Nahwärme
Der SH-Ofen verwertet biogene Reststoffe dort, wo sie anfallen – Vielstoff-Feuerung mit Trocknung, Steuerung und Fernwartung aus einer Hand.
Die Anlage
Trocknung, Feuerung und Steuerung stehen als geschlossene Einheit auf befestigter Fläche direkt am Betrieb – containerbasiert, werkseitig vormontiert und nach Bedarf ausgelegt. Verarbeitet wird, was im Betrieb und in der Region ohnehin anfällt. Heraus kommt Wärme für Ställe, Gebäude, Prozesse oder ein Nahwärmenetz.

Nicht auf Pellets oder Hackschnitzel festgelegt. Verschiedene biogene Brennstoffe und aufbereitete Reststoffe lassen sich projektbezogen einsetzen und kombinieren.
Stoffströme, für deren Entsorgung heute gezahlt wird, werden zum Brennstoff – aus einem Kostenposten wird Energie.
Reststoffe werden dort verwertet, wo sie anfallen. Das ersetzt fossile Energie und spart die Wege zur externen Entsorgung.
Baurechtlich und immissionsrechtlich genehmigungsfähig.
Der Betrieb läuft automatisch, unterstützt durch Fernwartung aus unserem Haus – Steuerung und Anlagenbau kommen vom selben Hersteller.
Die Anlage wird nach benötigter Leistung, Brennstoffstrom und Anwendungsfall ausgelegt und ist erweiterbar. Je nach Vorhaben können Fördermöglichkeiten bestehen.

Der Prozess
Fünf Stufen, ein geschlossener Weg – von der Aufgabe des Reststoffs bis zur Nutzung von Wärme und mineralischer Fraktion.

Der Brennstoff fällt im Betrieb und seinem Umfeld ohnehin an.

Feuchtes Material wird mit eigener Abwärme vorgetrocknet.

Hohe Temperatur, lange Verweilzeit, vollständiger Ausbrand.

Die Wärme geht ins Netz, das Rauchgas wird gereinigt.

Die Wärme ersetzt fossile Energie, die Mineralien bleiben verwertbar.



Technik

Trocknung und Feuerung sind aufeinander abgestimmt und laufen automatisch – von der Beschickung über die Dosierung bis zur Wärmeauskopplung. Steuerung und Fernwartung kommen aus dem eigenen Haus: Schaltanlagenbau ist unser Ursprung.

Ausbaustufen
Der Ofen bleibt derselbe – es ändert sich nur, wie viele Nutzen aus derselben Wärme gezogen werden.
Die Restwärme speist ein Quartiers- oder Betriebsnetz. Aus vermiedenen Kosten wird ein zweiter Nutzen.
Stromerzeugung aus der Abwärme im Turbinenprozess – die Anlage wird zur Kraft-Wärme-Kopplung.
Aus Wärme wird Kälte für Kühlhäuser, Prozesse oder Gebäude – das hält die Anlage ganzjährig ausgelastet.
Ställe, Wohnhaus und Trocknungsprozesse werden aus der eigenen Anlage versorgt statt aus Gas oder Öl.
Die eigene Abwärme trocknet den Brennstoff – und auf Wunsch weitere Güter am Standort.
Die modulare Bauweise erlaubt es, später aufzustocken, wenn Mengen oder Wärmebedarf wachsen.
Warum jetzt
Steigende Energiekosten, strengere Vorgaben und der Wunsch nach Versorgungssicherheit treffen auf eine ausgereifte Technik. Wer Reststoffe ohnehin im Betrieb hat, macht daraus Wärme statt Entsorgungsaufwand – regional erzeugt und unabhängig von fossilen Lieferketten.
Im Bild: die Anlage im Verbund mit der bestehenden Biogasanlage des Betriebs.
Einsatzstoffe
Die Stärke des SH-Ofens ist die Brennstoffflexibilität. Statt auf einen einzelnen Energieträger festgelegt zu sein, lassen sich regional verfügbare Reststoffe und Nebenprodukte nutzen und miteinander kombinieren.
Ob ein Brennstoff in Frage kommt, klären wir projektbezogen: Zusammensetzung, Feuchte, Heizwert, Aufbereitung, Förderfähigkeit, Emissionen und der genehmigungsrechtliche Rahmen entscheiden.
Einsatzbereiche
Besonders interessant sind Stoffströme, für deren Entsorgung heute gezahlt wird – und Standorte mit gleichzeitigem Wärmebedarf.
Kontinuierlicher Wärmebedarf und Interesse an langfristig kalkulierbaren Energiekosten.
Energetische Nutzung aufbereiteter Gärreste und weiterer verfügbarer Biomassen am Standort.
Thermische Behandlung geeigneter Klärschlämme und Reststoffe in Verbindung mit lokaler Wärmenutzung.
Nutzung regional vorhandener Ernterückstände und biogener Nebenprodukte, Wärme zurück in Ställe und Wohnhaus.
Prozess- und Heizwärme aus regionalen Brennstoffen statt aus Gas oder Öl.
Dezentrale Wärmeerzeugung für Quartiere, Gewerbestandorte und kommunale Einrichtungen.
Kreislauf
Am Ende des Prozesses steht kein Abfall, sondern eine mineralische Fraktion. Die Nährstoffe, die im Reststoff gebunden waren, bleiben darin erhalten – und können dorthin zurück, wo sie hergekommen sind, sofern Analyse und rechtlicher Rahmen es zulassen.
Aus einem Entsorgungsposten werden so zwei Nutzen: Wärme für den Standort und ein Stoffstrom, der nicht verloren geht.
Warum SH
Konstruktion, Schaltanlagenbau, Steuerung und Service kommen aus dem eigenen Haus – ein Ansprechpartner von der Auslegung bis zur Wartung.
Der Anlagenbau ist aus dem Steuerungs- und Schaltanlagenbau gewachsen. Die Automatisierung ist kein Zukaufteil, sondern der Ausgangspunkt.
Leistung, Brennstoffstrom, Wärmesenke und Fläche bestimmen die Konfiguration – nicht umgekehrt.
Fernwartung, Ersatzteile und planbare Wartungsintervalle: Die Technik bleibt wartbar, weil sie aus dem eigenen Haus kommt.
Referenzen
Ein Blick auf eine ausgeführte Anlage – von der Aufstellung bis zu den Anschlüssen.



Service
Aufstellung, Anschluss und Einregelung übernehmen wir gemeinsam mit dem Betrieb, inklusive Einweisung des Personals.
Wir schauen aus der Ferne auf die Anlage, erkennen Abweichungen früh und unterstützen im laufenden Betrieb.
Verschleißteile, Wartungsintervalle und Reparaturen – planbar und mit bekannter Technik.
Häufige Fragen
Ja. Die Anlage ist baurechtlich und immissionsschutzrechtlich genehmigungsfähig; welches Verfahren nötig ist, hängt von Standort und Feuerungswärmeleistung ab. Wir unterstützen bei den Unterlagen.
Holz und holzartige Biomasse, landwirtschaftliche Reststoffe wie Stroh, Spelzen und Festmist, aufbereitete Gärreste, aufbereiteter Klärschlamm und weitere biogene Reststoffe – halmgutartige wie staubförmige. Welcher Stoff in Ihrem Fall geeignet ist, prüfen wir projektbezogen; die Liste finden Sie im Abschnitt Einsatzstoffe.
Die Anlage ist in Containerbauweise ausgeführt und steht auf einer befestigten Fläche neben den Betriebsgebäuden. Der genaue Platzbedarf hängt von der Ausführung und der Lagerung des Brennstoffs ab.
Zurück bleibt mineralreiche, hygienisierte Asche, deutlich volumenärmer als das Ausgangsmaterial. Ob und wie sie verwertet werden darf, hängt vom Ausgangsstoff, der Analyse und dem rechtlichen Rahmen ab – das klären wir für Ihr Vorhaben.
Die Trocknung arbeitet mit hoher Temperatur, geringer Luftumwälzung und Absaugung; die Abluft wird in den Verbrennungsofen geführt. Dadurch werden Staub und Geruchsemissionen auf ein Minimum reduziert.
Beschickung, Trocknung und Feuerung laufen automatisch. Der Betrieb wird von uns per Fernwartung unterstützt; vor Ort bleiben Kontrollgänge, Ascheentnahme und die üblichen Wartungsarbeiten.
Je nach Projekt können Fördermöglichkeiten bestehen. Welche Programme in Frage kommen, hängt vom Vorhaben ab – wir erstellen dazu einen passenden Kostenplan.
Optional ist eine Aufrüstung zur Stromgewinnung möglich. Der erzeugte Sattdampf lässt sich außerdem weiter nutzen, etwa im ORC-Prozess oder zur Gebäudeheizung.
Über uns
Wir, die Firma Steuerungsbau Hanswille GmbH, entwickeln seit mehr als drei Jahrzehnten innovative Lösungen für Unternehmen und haben uns dadurch am Markt etabliert. Aus dem Steuerungs- und Schaltanlagenbau ist der Anlagenbau gewachsen – heute kommen Konstruktion, Steuerung und Service aus einer Hand, am Standort Wadersloh in Nordrhein-Westfalen.

Schildern Sie uns kurz, welche Reststoffe bei Ihnen anfallen und wo die Wärme gebraucht wird. Wir melden uns und schauen uns den Fall an.
Anfrage stellenZusammenarbeit
Mengengerüst, Trockensubstanz, Wärmesenke und Fläche werden aufgenommen. Ergebnis ist eine belastbare Machbarkeitsaussage.
Anlagenkonfiguration, Lieferumfang und Investitionsrahmen – mit Wirtschaftlichkeitsrechnung für Ihren Standort.
Immissionsschutzrechtliches Verfahren, Detailplanung und Einbindung in die vorhandene Infrastruktur.
Vormontierte Container, kurze Bauzeit, Einweisung des Personals und Wartungsvertrag.
Für den Standortcheck brauchen wir: Jahresmenge und Trockensubstanz des Reststoffs, die heutigen Entsorgungskosten, vorhandene Wärmesenken und die verfügbare Fläche.
Kontakt
Füllen Sie das Kontaktformular aus, wenn Sie weitere Informationen wünschen. Wir melden uns dann bei Ihnen.
